Weder säen noch ernten

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Bild von Rafał Komorowski – Praca własna, CC BY-SA 4.0, Link modifiziert: schwarz-weiß

Saatkrähen

Die Pflugschar meiner Sprache reißt die fruchtbare Scholle auf.

Beim Acker warten die Krähen.

Harren der Aussaat, weilen ich den Geruch mir der

Frisch eröffneten Erde feucht in die Nase steigen lasse. Zwar weiß ich

Um die lauernden Diebe. Dennoch genieße ich ungetrübt und heiter.

Pflügen ist ein Geschäft, das ganz auf Zukunft baut. Auf Aussaat. Ernte.

Die Krähen haben teil. Um Himmels unerforschlich nährender Gunst.

Die Bäume sind voll von ihren Nestern. Wer nur den lieben Gott lässt walten.

Der Ackermensch bleibt Erdenkloß. Brotbedürftig. Worterpicht.

Soll die Vogelmeute ihr Teil aufpicken.

Was darüber geht, nötigt zur Flinte. Schreckschuss oder Schrot?

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