Michael Kaminski

Musik · Theater · Buch

Liebe Leserinnen und Leser,

Musik, die als Gesang auf die Bühne drängt und Sprechtheater als Spielraum musikalischer Qualitäten, diesen Zwillingen gilt mein Blog. Bisweilen mischen sich Architektur und bildende Künste ein. Dann und wann auch Episches und Lyrik.

Mein Blog bedient das Format als Analogie zum Schiffslogbuch. Wichtig nehme ich nicht allein dessen Angaben über Koordinaten, Reisegeschwindigkeit, Seegang und Windstärke, ebenso viel bedeuten mir die Wahrnehmungen zur Gemütslage von Besatzung und Passagieren sowie zur Atmosphäre an Bord.  

Die eingestellten Texte kartieren vermeintlich bekannte Regionen neu und halten Kurs auf unerschlossenes Terrain. Wie hört sich Musiktheater in einer Zeit an, in der uns – nach deren lauthals ausposaunten Ende – Geschichte erneut mächtig anspringt? Vor welchen Wortbeben zittert das Sprechtheater? Ich nehme Witterung auf und beweise dabei hoffentlich den guten Riecher von erfahrenen Seeleuten, denen Land, Gefahren und frische Brisen schon von weitem in die Nase steigen.

Der Reiter >Buch< führt Sie zu Hinweisen auf meine Buchveröffentlichungen. Die >Stücke< leben meine Leidenschaft fürs Tragikomische aus.

Frohe Lektüre!

Michael Kaminski

Aktuelle Beiträge

Friedrich Leopold v. Stolberg
Lyrik

Vom Stürmer und Dränger zum katholischen Idol

Der im Holsteinischen geborene Graf (1750-1819) war mir lediglich flüchtig bekannt: durch seine Klopstock eigenständig weiterführende Lyrik, die Schweizer-Reise mit Goethe im Jahr 1775, die spektakuläre Konversion zum Katholizismus am Pfingstsonntag 1800, den bloßen Titel der schon durch ihren Umfang von 15 Bänden mir Misstrauen einflößenden „Geschichte der Religion Jesu Christi“.

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Bürgerrechtler Jan Josef Liefers auf der Berliner Großdemonstration vom 4.11.1989
Kommentar

Maulkörbe

Ich habe das Schreiben über Covid-19 satt. Deshalb war für diese Stelle der Beitrag über einen Zeitgenossen Goethes vorgesehen. Immerhin kommt nun der Olympier selbst zu Wort, mit „Tasso“. Der in Liebe zur Ferrareser Prinzessin Leonore von Este entflammte Renaissancepoet – ein schwieriger Charakter – eröffnet dieser in schönster Hoffnung auf die Erwiderung seiner Neigung: „Erlaubt ist, was gefällt.“

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Bildnachweis Kopfleiste:
Musiktheater im Revier Credit: Anna-Lea Knubben
Opéra Royal de Wallonie Credit: Opéra Royal de Wallonie-Liège